Lieber nicht in meinem Garten

Autor: René Sip

09-01-2012


Mich erreichte letzte Woche eine Reaktion auf diesen Artikel, in dem ich Ihnen erzählte, dass der Rückgang des Uranpreises nach Fukushima schlicht auf Sentiment basiere. Der Leser hat den Artikel offensichtlich nicht gut gelesen. Er dachte, dass es schlicht auf Sentiment beruhen würde, gegen Atomkraft zu sein.

Ich kann mich ehrlich gesagt nicht so gut entscheiden, ob ich für oder gegen Atomkraft bin. Tatsache ist, dass alternative Energiequellen noch nicht die Rolle der herkömmlichen Energiequellen übernehmen können. Ich habe zudem gelesen, dass die Gewinnung von Steinkohle und Petroleum weltweit mehr Todesopfer fordert als Uran. Und dass die Verwendung viel mehr Krankheiten verursacht wie z.B. Asthma. Ich möchte natürlich auf keinen Fall ein Atomkraftwerk in meinem Garten haben, aber seit der erforderlichen Literaturstudie denke ich etwas nuancierter über Atomkraft.

Persönliche oder politische Einstellungen beiseitelegen
Wenn wir anlegen wäre es jedoch klug, unsere persönlichen Einstellungen oder politischen Meinungen beiseitezulegen und sich vor allem die Fakten anzusehen. Fakt ist, dass der Kurs eines finanziell superstarken Uranproduzenten nach Fukushima um ganze 60% gesunken ist. Wenn man nicht weiter schauen würde, sollte man in der Tat meinen, dass weltweit kein Land mehr Interesse an Atomkraft hat.

Die Fakten sprechen für sich
Die einfache Tatsache, dass die meisten großen Länder einfach weiterhin in Atomkraft investieren und dass die Zahl der Atomkraftwerke weltweit ganz einfach zunimmt, ist für mich der Beweis dafür, dass dieser Kursrückgang schlicht auf Sentiment basiert. Dass Anleger in Vielzahl ihre Aktien verkauft haben, ohne sich dabei die Fakten anzuschauen. Das ist meiner Ansicht nach kurzsichtiges Sentiment! Ich habe letzten Donnerstag noch gelesen, dass weltweit aktuell sogar zwölf Atomkraftwerke mehr genutzt werden, als am Tag vor Fukushima.

Unsinniger Kursrückgang bringt 150% Kurspotential ein
Schon allein dieser unberechtigte Kursrückgang bringt uns ein Kurspotenzial von 150% ein. Uran wird in den kommenden Jahren allerdings auch preislich stark steigen und dadurch erwarten wir zusätzlich zu diesen 150% noch viel mehr Kursgewinn.

Der Aktienkurs eines Unternehmens mit goldener Zukunft sank letztes Jahr um 60%. Schlicht durch Sentiment. Dadurch hat sich eine einzigartige Situation ergeben. Profitieren Sie davon solange es noch geht! Klicken Sie hier, um den neuen "Top Aktien Report" zu bestellen.