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Sterbensangst vor einer Rezession

Autor: René Sip am Google+

06-09-2018


Im Jahr 1980 entschied zum letzten Mal ein Zentralbanker, dass es kurzzeitig wehtun muss, um am Ende wieder genesen zu können.

Paul Volcker wurde dafür verteufelt. Er wurde von den Medien mehr oder weniger zum amerikanischen Staatsfeind Nr. 1 erklärt.

Dieser Mann hatte von 1980 bis 1982 ein sehr schweres Leben.

Jetzt herrscht ein noch viel größerer Druck auf Zentralbanker. Niemand traut sich noch die Wirtschaft in eine Rezession zu schieben, um sie auf diese Weise langfristig zu stärken.

Eher im Gegenteil. Man hat sogar eine Sterbensangst vor einer Rezession.

Ton ändert sich
Ende August hat sich plötzlich der Ton von Fed-Chef Powell hinsichtlich zukünftiger Zinserhöhungen verändert. Außerdem haben zwei lokale Fed-Chefs erklärt, dass sie mit allen Mitteln verhindern wollen, dass die Yield Curve ins Negative rutscht.

Zuletzt war die Yield Curve (Zinskurve des Verhältnisses zwischen Zinsen mit 10- und 2-jähriger Laufzeit) 2001 und 2008 negativ.

Aktuell ist der Zehnjahreszins nur noch 0,4% höher als der Zweijahreszins. Hebt die Fed die (kurzzeitigen) Zinsen noch zweimal an und der Zehnjahreszins bleibt unverändert, ist der Teufel los.

Dass mehr als eine Zinsanhebung durchgeführt wird, ist dadurch eher unwahrscheinlich. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen senken wird, wenn es zu viele negative Wirtschaftsmeldungen gibt, hat dahingegen stark zugenommen.

Die Fed zieht Inflation einer Rezession vor. Ideal für Gold.

Große Unternehmen stehen rundum unter Druck
Es gibt da aber noch eine wichtige Entwicklung. Viele machen sich schon eine Weile Sorgen aufgrund der begrenzt steigenden Löhne.

Und vielfacht wird das Fazit gezogen, dass zu viele Unternehmen in den vergangene Jahren zu groß und dadurch zu mächtig geworden sind.



Wie ein rotes Tuch
Berichte, dass Amazon Gründer Jeff Bezos Multi-Milliardär ist, während seine Arbeitnehmer Lebensmittelgutscheine und Wohngeld brauchen, um durch den Monat kommen zu können, sind ein rotes Tuch für viele Politiker.

In den USA sind linke und rechte Politiker in keiner Angelegenheit einer Meinung. Nur dass die zu großen, zu mächtigen Unternehmen hart angefasst werden müssen, da sind sie sich einig.

Jetzt beschäftigt sich sogar die Fed damit. Die Fed erkennt nach Jahren der Stimulierung der Wirtschaft nur einen begrenzten Anstieg der Löhne. Sie stellt fest, dass der Einfluss ihrer Politik auf die Löhne schrumpft und schreibt dies der Macht der großen Multinationals zu.

Ihnen bleibt nur eine Möglichkeit
Die großen, mächtigen Unternehmen geraten jetzt von allen Seiten unter Druck. Aus Richtung der linken Politik, der rechten Politik und jetzt sogar aus Richtung der Federal Reserve.

Viele Politiker versprechen im Rahmen des Wahlkampfes zu den Zwischenwahlen im November jetzt sogar, dass sie zu große, zu mächtige Unternehmen splitten werden.

Infolgedessen bleibt diesen großen Unternehmen nur eine Möglichkeit, die Öffentlichkeit zu besänftigen: Löhne anheben.

Zusammengefasst stecken wir in einer Situation, in der die Zentralbank eine Sterbensangst vor einer Rezession hat und in der große Multinationals unter einen stetig zunehmenden öffentlichen Druck einer Lohnanhebung stehen.

Von dieser Entwicklung stark profitieren
Beide Entwicklungen münden in einer steigenden Inflation. Beide Entwicklungen sind positiv für Gold und Silber. Sehr positiv sogar.

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