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Grundsätze und Strategie TopAktien.de


Stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Sie sind in einem Supermarkt und sehen, dass das Waschmittel, das Sie immer kaufen, diese Woche im Angebot ist. Nur für kurze Zeit 3 Pakete Waschmittel zum Preis von 2. Was machen Sie mit einem solchen Angebot?

Sie werden vermutlich direkt sechs Pakete mitnehmen oder vielleicht sogar neun. Waschmittel ist schließlich nicht billig, die Qualität ist so gut wie garantiert und es ist unbegrenzt haltbar. Fazit: maximaler Profit.

Jetzt drehen wir die Sache um: Stellen Sie sich einmal vor, in Ihrem Supermarkt hängt eine große Anzeige:

Waschmittel jetzt für kurze Zeit 25% teurer! Profitieren Sie jetzt, solange der Vorrat reicht!

Was würden Sie in diesem Fall tun? Ich würde kopfschüttelnd weitergehen und mich für ein anderes Waschmittel entscheiden. Unter Ihnen werden jedoch zweifelsohne auch jene sein, die den Manager oder Mitarbeiter fragen, ob sie eventuell den Verstand verloren haben. Und einige würden sich vielleicht sogar beleidigt fühlen. Andere würden sich vielleicht umschauen und nach der versteckten Kamera suchen.

Aber könnte es nicht vielleicht doch klug sein, auf dieses Angebot einzugehen? Wer weiß, vielleicht wird ein Paket Waschmittel nächste Woche noch teurer und dann wäre es doch gut, wenn wir schon einmal ein paar Pakete gekauft hätten, nicht wahr?

Jetzt werden Sie wahrscheinlich denken, dass ich den Verstand verloren habe, denn Letzteres ist natürlich eine völlig unsinnige Begründung. Wir sind doch vernünftige, rational denkende Menschen, die logisch urteilen können, oder etwa nicht?

 

Wie wir am Aktienmarkt dennoch auf solche “Angebote” reagieren

 

Sie werden in den vergangenen Jahren zweifelsohne auf die eine oder andere Art von der Erfolgsaktie EBAY gehört oder gelesen haben. Oder Sie haben sogar selber etwas auf Ebay ge- oder verkauft. Anfang 2005 notierte EBAY noch einen Kurs von ungefähr 53$ und jeden Tag wurden Millionen EBAY Aktien gehandelt. Es wurden also täglich Millionen dieser Aktien verkauft aber auch gekauft! Es gab also hunderttausende Menschen, die zwischen Dezember 2004 und Januar 2005 EBAY Aktien zu einem Kurs von über 50$ kauften.

Was hat diese Menschen dazu veranlasst? EBAY erwirtschaftete 2005 einen Gewinn von 0,86$ pro Aktie und so notierte die Aktie ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von satten 62!!

Oder, um auf das Waschmittelangebot zurückzukommen, EBAY warb mit diesem Slogan:

ANGEBOT: Jetzt EBAY Aktien mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von satten 62!! Greifen Sie zu, denn dieses Angebot ist nur begrenzt gültig!

An der Börse wurde stark auf dieses „Angebot“ reagiert. Und gehen Sie jetzt bitte nicht davon aus, dass es die professionellen Aktienhändler waren, die so viele EBAY Aktien gekauft haben. Diese Händler hatten EBAY schon vor ein paar Jahren zu einem Kurs von 15$ gekauft! Es waren größtenteils Privatanleger, die diese Aktie für 53$ gekauft haben, weil die Aktie „hot“ war, weil EBAY so
eine fantastische Firma war und weil die Voraussichten so großartig waren.
Lassen Sie uns eine Sache klarstellen: EBAY ist eine fantastische Firma, deren Zukunft sehr rosig aussieht. Die Aktie wurde jedoch übertrieben teuer, weil private Anleger den Kurs künstlich in die Höhe trieben, weil sie befürchteten, nicht auch von der Aktie profitieren zu können. Jahre nach der Internetblase, die Millionen von Aktionären ihr Erspartes, ihre Rente und in manchen Fällen auch ihre Häuser kostete, hat es den Anschein, als hätten wir nichts gelernt und als würden wir nach wie vor exakt die gleichen Fehler machen. Im Januar 2005 setzte der Rückgang ein und Anfang August 2006 schrieb EBAY sogar einen Kurs von 22$. Ein Rückgang von fast 60%. Auch in diesem Fall haben hunderttausende Anleger wieder große Summen Geld verloren, weil sie hinter der Masse herliefen und Angst hatten, große Gewinne zu verpassen.
    • Warum kaufen wir Unternehmensaktien, die ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 40 oder höher notieren?
    • Warum treffen wir solch wahnsinnige Entscheidungen?
    • Warum gehen wir im Supermarkt (der schließlich auch ein Markt ist) vernünftig mit Preisen um… und verlieren die Rationalität, sobald wir uns am Aktienmarkt bewegen?
    • Warum haben wir im Supermarkt keine Angst davor, dass der Kurs eines Pakets Waschmittel weiter steigt… und warum haben wir diese Angst auf dem Aktienmarkt wohl?

     

    "If you do what everybody else does, you will get what everybody else gets."

     

    Wenn Sie tun, was die meisten Menschen tun, dann bekommen Sie auch das, was die meisten Menschen bekommen. Und der größte Teil der Anleger schreibt letztendlich Verluste an der Börse.

     

    Ist es nicht an der Zeit, an der Börse das zu tun, was die meisten anderen Anleger nicht tun?

     

    Erinnern Sie sich noch an die Tage und Wochen nach dem 11. September? Die Börse schnellte nach unten und alle wollten ihre Aktien loswerden. Das Gleiche passierte später an der niederländischen Börse noch einmal, als Anfang 2003 der Betrug bei Ahold bekannt wurde. Alle verkauften ihre Aktien. Analysten und Börsengurus sagten einen AEX voraus, der auf 150 oder vielleicht sogar 100 sinken sollte. Sie gaben den Privatanlegern hiermit noch eine extra Motivation, den Markt schnell und mit großem Verlust zu verlassen.

    Aber angesichts der Tatsache, dass auch die Börse nur ein stinknormaler Markt ist, gab es für jede verkaufte Aktie auch jemanden, der die Aktie in diesen Wochen kaufte. Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen, welcher „Idiot“ zu kaufen beginnt, nachdem gerade ein terroristischer Anschlag stattgefunden hat. Schauen Sie sich aber einmal die Monate nach dem 11. September an, oder die nach dem Ahold Debakel. Sie sehen, dass gerade die „Idioten“, die in diesem Moment kauften, hinterher die größte Rendite erzielten. Sie taten genau das Gegenteil von dem, was die Masse tat! Es waren darum auch die Privatanleger, die Verluste erlitten, und es waren gerade die professionellen Händler, die ein paar Monate später den Gewinn einfuhren.

    Mit individuellen Aktien passiert genau das Gleiche! Manchmal sehen wir, dass Aktien irrsinnig teuer werden, so wie es bei EBAY der Fall war. Mindestens genauso häufig passiert es jedoch, dass Aktien spottbillig sind.

     

    Die Börse hat, genau wie der Supermarkt, regelmäßig "Produkte" im Angebot, die
    vorübergehend reduziert sind!

     

    Die 11 goldenen Regeln von TopAktien.de

    Vertrauen ist eines der wichtigsten Kriterien in der Finanzwelt. Für uns ist es sehr wichtig, dass wir uns Ihr Vertrauen verdienen und darum ist es unserer Ansicht nach
    erforderlich, Sie genau über unsere Sichtweise zu informieren. Was unsere Grundprinzipien sind und wie wir tatsächlich arbeiten. Wir können das kurz und bündig in den folgenden elf Ausgangspunkten zusammenfassen:

      1. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass man eine überdurchschnittliche Rendite erzielt, wenn man in Aktien von Firmen investiert, die Jahr für Jahr beweisen, dass ihr Gewinn auf eine gesunde Art wächst.

      2. Die kurzfristige Entwicklung von Aktienkursen basiert heutzutage zu einem Großteil auf Emotionen. Angst und Gier streiten miteinander um die Vorherrschaft und dadurch können Aktienkurse übertrieben schnell steigen oder auch fallen. Langfristig betrachtet, zeigt sich der tatsächliche Wert der Firma aber immer im Kurs der Aktie.

      3. Es ist eine Tatsache, dass auch die Kurse von Aktien mit Spitzenqualität übertrieben schnell fallen und dann sehr billig werden. Es sind vor allem die professionellen Händler, die davon profitieren.

      4. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass man eine sehr gute Rendite erzielt, wenn man in Aktien gesunder Firmen investieren, die Jahr für Jahr beweisen, dass ihr Gewinn auf eine gesunde Art wächst (siehe 1.) und wenn man die Aktien zu einem Zeitpunkt kauft, in dem sie „preislich reduziert“ sind.

      5. Die Vergangenheit hat bewiesen, dass die Kurse von Qualitätsaktien sich immer und oft sehr schnell erholen, wenn aus irgendeinem Grund ein Börsencrash stattgefunden hat. Solange man in unterbewertete Qualitätsaktien anlegt, gibt es keinen Grund, Angst vor einem Börsencrash zu haben.

      6. Anleger die hinter der Masse herlaufen, gehen das größte Risiko hoher Verluste ein.

      7. Es ist anzuraten, an der Börse einfach seine Vernunft walten zu lassen - genauso wie wir das im Supermarkt auch tun. Man gibt keine 5€ für ein Paket Milch aus, nur weil andere es zufällig auch machen. Und ebenso gut kauft man keine Aktien mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 40, nur weil ein anderer das zufällig auch tut.

      8. Wir selektieren niemals eine Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 15.

      9. Es ist vernünftig, das Kurs-Gewinn-Verhältnis an dem zu erwartenden Gewinnwachstum der kommenden Jahre zu messen. Wenn Sie die Firma Ihres Nachbarn übernehmen würden, würden Sie schließlich auch wissen wollen, wie die Gewinnvoraussichten aussehen.

      10. Wir wollen nur Aktien, bei denen wir davon überzeugt sind, dass ihr Kurs um mindestens 50%, wenn nicht sogar um 100% oder mehr steigen wird.

    Und dann noch als EXTRA unser wichtigstes Prinzip:
    Bonusprinzip: Wenn Sie in Qualität investieren, zahlt sich Geduld immer aus.

     

    Investieren Sie darum nicht länger in teure Aktien und schon gar nicht in Firmen, die kein jährliches Gewinnwachstum verzeichnen!


     

    Entsprechend der o.g. Grundprinzipien geben wir Ihnen darum kostenlos folgende Ratschläge:

     

      1. Betrachten Sie kritisch alle Aktien in Ihrem Anlagedepot.
        Schauen Sie sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis und das erwartete Gewinnwachstum der Firma an. Schauen Sie auch nach den Leistungen des Unternehmens der vergangenen paar Jahre.

      2. Verkaufen Sie zu teure Aktien.

      3. Verkaufen Sie Aktien von Firmen, die kaum oder keinerlei Gewinnwachstum erwirtschaften.

      4. Denken Sie darüber nach, wie viel Sie zahlen wollten, wenn Sie die Firma Ihres Nachbarn, Freundes, eines Familienmitglieds oder Ihres Arbeitsgebers übernehmen wollten.
        Sie wollten wissen, ob und wie viel Gewinn in den letzten Jahren erwirtschaftet wurde und wie hoch die Gewinnaussichten sind. Anhand davon würden Sie berechnen, wie viele Jahre es dauern würde, Ihre Investition zurückzuverdienen.

      5. Beurteilen Sie börsennotierte Aktien auf dieselbe kritische Art.
        Beim Kauf einer börsennotierten Aktie werden Sie schließlich für einen (wenn auch sehr kleinen) Teil Eigentümer der Firma.

      6. Investieren Sie Ihr Geld nur in die besten Unternehmen, deren Aktien Sie relativ günstig kaufen können.

    Privatanleger folgen unbewusst immer wieder der Masse, obwohl die Masse meistens UNRECHT hat!


    Sie müssen also das Gegenteil tun, und dabei helfen wir Ihnen.

     

    Mit unterbewerteten Qualitätsaktien legen Sie mit minimalem Risiko an und erzielen einen maximalen Gewinn.

    Für wen ist diese Art des Anlegens am besten geeignet?

    1. Für den Anfänger. Das Beste, was ein Anfänger in Sachen Anlegen tun kann, ist es, nicht zu viel Heckmeck zu veranstalten und vor allem in Aktien der besten börsennotierten Firmen zu investieren. Es ist für den beginnenden Anleger besonders wichtig, geduldig zu sein und nicht zu aggressiv vorzugehen.

    2. Für den kleinen Anleger. Der kleine Anleger (< 25.000€ Investitionsvermögen) sollte mit seinem zur Verfügung stehenden Vermögen am besten nicht zu viele Risiken eingehen. Mindestens zwei Drittel seines Aktienportfolios sollte aus unterbewerteten Qualitätsaktien bestehen.

    3. Für den erfahrenen Anleger. Der erfahrene Anleger weiß wie kein anderer, dass ein Teil seines Investitionsvermögens in Qualitätsaktien angelegt sein muss. Wenn man die Aktien dann auch noch dann anschaffen kann, wenn die Kurse relativ niedrig stehen, führt das letztendlich zu noch mehr Gewinn.

    4. Für den vermögenden Anleger. Der vermögende Anleger kann mit einem Teil seines Vermögens am besten ein Anlagedepot mit den besten Qualitätsaktien aufbauen. So baut er eine gesunde Basis für sein gesamtes Anlagedepot auf und beugt zu großen Risiken vor.